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IWZ Deutz

ZN4-8

Betzdorfer Straße 2
50679 Köln

Öffnungszeiten

Mi/Do: 13:00 - 14:00 Uhr

Und auf gut Glück ;-)

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Was ist eine Fachschaft?

An deutschen und schweizer Hochschulen setzen sich die Fachschaften aus allen Studierenden eines Instituts/einer Fakultät zusammen. In den meisten deutschen Bundesländern ist die Mitgliedschaft in einer Fachschaft obligatorisch, das heißt, man tritt mit der Immatrikulation (Einschreibung) automatisch bei, ein Austritt ist (vor der Exmatrikulation) nicht möglich. Ein Studierender der Mathematik ist also immer auch Mitglied der Fachschaft Mathematik. Kleinere Fachbereiche mit wenigen Studierenden werden gern zu fachbereichsübergreifenden Fachschaften zusammengefasst. So kann es an einer Hochschule beispielsweise eine gemeinsame Fachschaft der Bereiche Mathematik, Informatik und Physik geben.

Was ist der Fachschaftsrat?

Die Interessenvertretung der Studierenden eines Fachbereichs erfolgt an den meisten deutschen Hochschulen durch den Fachschaftsrat (manchmal auch Fachschaftsvertretung genannt), welcher aus einer bestimmten Anzahl gewählter Vertreterinnen und Vertreter der StudentInnen eines Faches, einer Fächergruppe oder Studienrichtung besteht. Unter dem Begriff Fachschaft versteht man dabei oft umgangssprachlich auch nicht alle Studentinnen und Studenten eines Faches, sondern den Fachschaftsrat oder dessen Büro. Die gewählten Vertreterinnen und Vertreter, aber auch andere aktive Studierende, werden als FachschaftlerInnen bezeichnet.

In manchen Bundesländern ist der Fachschaftsrat als gesetzliches Organ der verfassten Studierendenschaft vorgesehen und verfügt über eigene Geldmittel.

Fachschaftsarbeit

Die FachschaftlerlInnen bekommen meist einen Raum zur Verfügung gestellt – das „Fachschaftsbüro“. In diesem Raum sind sie zu Präsenzzeiten für ihre KommilitonInnen persönlich und telefonisch erreichbar. Die Fachschaft beschäftigt sich im Allgemeinen mit allen studentischen Belangen.

Zu ihren Aufgaben zählt je nach Hochschulgesetz und Satzung der Studierendenschaft z.B. für NRW

  • die Wahrnehmung der Belange ihrer Mitglieder in Hochschule und Gesellschaft.
     
  • an der Erfüllung der Aufgaben der Hochschulen, insbesondere durch Stellungnahmen zu hochschul- und wissenschaftspolitischen Fragen mitzuwirken.
     
  • auf der Grundlage der verfassungsmässigen Ordnung die politische Bildung, das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zur aktiven Toleranz ihrer Mitglieder zu fördern.
     
  • fachliche,wirtschaftliche und soziale Belange ihrer Mitglieder wahrzunehmen. Dabei sind die besonderen Belange der Studierenden mit Kindern und der behinderten Studierenden zu berücksichtigen.
     
  • kulturelle Belange ihrer Mitglieder wahrzunehmen.
     
  • den Studierendensport zu fördern.
     
  • überörtliche und internationale Beziehungen zu pflegen.


Im Rahmen dieser Aufgaben veranstalten FachschaftlerInnen Erstsemestereinführungen und -wochenenden, sammeln und verleihen Skripte, Altklausuren, Prüfungs- und Praktikumsprotokolle. Sie organisieren Fachschaftspartys und Sportveranstaltungen oder nutzen die Möglichkeit der Sammelbestellung von Lern- und Arbeitsmaterialien. Die FachschaftlerInnen beraten die Studierenden in fachlichen, organisatorischen und sozialen Fragen. Gelegentlich werden sogar Tutorenprogramme und Begleitkurse angeboten, in denen jüngere Studierende unterrichtet und ihnen bei der Prüfungsvorbereitung geholfen wird.

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© Daniel Eichberger